Donnerstag, 9. Juli 2020

Todeswächter - Veit Etzold



Seitenanzahl: 448
Erscheinungsdatum: 15.08.2014
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16991-7



Der Klappentext:

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine Verbindung - außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere Mörder am Werk?



Meine Meinung:

In Berlin werden innerhalb kurzer Zeit drei Leichen gefunden, die scheinbar nichts mit einander zu tun haben. Doch eine einzige Gemeinsamkeit haben die drei Leichen. Aber was hat das alles zu bedeuten? Und gibt es wirklich nur ein Täter, den für jeden Mord gibt es anscheinend auch einen perfekten Verdächtigen.

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Mit Todeswächter konnte Veit Etzold eine gelungene Fortsetzung zu "Seelenangst" liefern. Im 2. Band ging es eher um die katholische Kirche sowie um Verschwörung, Im 3. Band geht es eher um die griechische Mythologie. Da hätte ich mir gewünscht, dass das mehr zur Geltung kommt. Trotzdem merkt man an dem Hintergrundwissen, wie viel Recherchearbeit und Herzblut Veit Etzold hier in seinen Thriller hinein gesteckt hat.

Den Anfang fand ich allerdings ein wenig langatmig, auch waren die Morde nicht so wie in den anderen Büchern. Sie sind im Vergleich zu "Seelenangst" eher harmlos, also nicht so blutig bzw. brutal beschrieben. Wiederum gibt es Szenen wie zum Beispiel die Sektion, die sehr detailliert beschrieben wird, ohne das es langweilig oder langatmig wird. 

Der Schreibstil war wieder sehr flüssig, bis halt auf den Anfang. Aber je näher die Ermittler dem Täter kommen, desto spannender und rasanter wird die Geschichte. So kommt es, daß man nicht aufhören möchte mit dem lesen.

Besonders gut hat mir aber die Weiterentwicklung von Clara und MacDeath gefallen, sie werden durch ihre persönliche Beziehung immer menschlicher und dadurch auch authentischer.

Doch ich habe an diesem Band auch leider einen Kritikpunkt und zwar ist dass das Ende. Ich fand es einfach zu "lieb"... Ja es ist spannend, trotzdem hat mir da das gewisse Etwas gefehlt... Aber vielleicht ist das auch nur meckern auf hohem Niveau .

Auch diesem Buch gebe ich eine Leseempfehlung...



⭐⭐⭐⭐

Sonntag, 5. Juli 2020

Lokaler Buchladen oder lieber Onlineshop



Wenn ich auf der Suche nach einem neuen Buch bin, gucke ich zwar auch Online aber am liebsten gehe ich da in ein Buchladen. Auch ist der lokale Buchladen meine erste Wahl wenn ich Bücher vorbestellen möchte.

Für mich gibt es nichts schöneres als im Laden zu stöbern, zu schmökern und vorallem mich auch persönlich beraten zu lassen. Ein weiterer Vorteil an einem lokalen Buchladen ist, ich spare mir anfallenden Versandkosten und auch die Verpackung in der das Buch geliefert wird. Außerdem schone ich auch meine Nerven, denn wir alle wissen wie Bücher aussehen wenn siemit Gewalt in den Briefkasten gestopft werden. 

Doch was erwarte ich von einer guten Buchhandlung?? 

Sonntag, 28. Juni 2020

Der Geist - Richard Laymon




Seitenanzahl: 512 
Erscheinungsdatum: 11.08.2014
Verlag: Heyne Hardcore Verlag
ISBN: 978-3-453-67649-7



Der Klappentext:

Blutet für mich!

Eine Gruppe von Studenten probiert auf einer Party ein altes Ouija-Brett aus. Tatsächlich können sie Kontakt mit einem Geist aus dem Jenseits aufnehmen, der ihnen verrät, dass auf dem Calamity Peak, einer unzugänglichen Bergregion in Kalifornien, ein Schatz versteckt sein soll. Ein Riesenspaß – so denken die jungen Leute. Doch die Reise, die sie beginnen, führt alle in ein unaussprechliches Grauen.



Meine Meinung:

Normalerweise lese ich gerne Bücher im Genre Grusel und Horror und wenn mir die Geschichte dann noch eine Gänsehaut bereitet, dann ist alles eigentlich perfekt. Und Richard Laymon war bekannt dafür gewesen, dass er seine Bücher eher blutig und sehr sexlastig geschrieben hat. Dem entsprechend war ich mir bewusst auf was ich mich da einlassen, und doch war es nicht das was ich erwartet hatte

Das Cover an sich sieht super aus, jedoch passt es leider nicht so zum Buch. Denn auf dem Cover ist ein Pendel abgebildet und bei einem Ouija-Brett benutzt man keinen Pendel. 

Die Geschichte selber wird ist in zwei Erzählstränge gegliedert. Auf der einen Seite ist eine Studentengruppe, die sich eher benehmen wie eine Gruppe Teenager. 

Die zweite Perspektive beschäftigt sich mit der jungen Professorin Coreen, welche die Party veranstaltet hat, und ihrem Freund Chad, der nach 5 Jahren wieder in ihr Leben tritt. 

Die Idee mit dem Ouija-Brett ist nicht schlecht aber man hätte sie besser ausarbeiten können. 

Auch hätte ich mir gerne mehr Spannung und mehr Blut gewünscht, den gerade der Anfang, also die Anreise und der Aufstieg in die Bergregion, ist eher langatmig und trocken. Und dann gibt es wieder Handlungsstäge die nur kurz angeschnitten und dann dementsprechend auch nur kurz abgehandelt wurden. Das Ende war wiederum spannend geschrieben. Aber alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. 

Oder bin ich auch einfach schon zu abgestumpft, daß mich Laymon einfach nicht mehr fesselt?



⭐⭐

Sonntag, 21. Juni 2020

Seelenangst - Veit Etzold


Seitenanzahl: 414
Erscheinungsdatum: 16.08.2013
Verlag: Bastei Lübbe 
ISBN: 978-3-404-16844-6



Der Klappentext:

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller "Der Namenlose" verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich "Der Drache" nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Besessenheit weist er Clara den Weg nach Rom: zum Chef-Exorzisten des Vatikans.



Meine Meinung:

Das Böse schläft nie!

Franco Gayo ist Chef einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Kinder in Not einsetzt. Doch Gayo wird tot, mit einer kleinen Drachenfigur im Mund, in seinem Büro gefunden. Nach den ersten Ermittlungen finden Clara und ihr Team heraus dass diese Organisation eine nicht so weiße Weste hat, wie sie in der Öffentlichkeit vorgibt. Der Mörder scheint seine Tat religiös begründen zu können und hat sich schon sein nächstes Opfer ausgesucht. 

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Ich bin wieder mal begeistert von Clara und ihrem Team...

"Seelenangst" ist eine gelunge Fortsetzung zu "Final Cut" und ich bin der Meinung das man dieses Buch auch unabhängig vom ersten lesen kann.

Der Schreibstil ist wieder großartig und auch unglaublich fesselnd. Durch die detailreiche Erzählweise kann man sich die Szenenbilder sehr gut vorstellen und die eigene Fantasie macht dann den rest. Die Geschichte ist wieder sehr informativ und detailliert ohne das es zu überladen wirkt. Hier sieht man wieviel Recherche Arbeit drin steckt. Gerade das Thema Exorzismus hat mich sofort angesprochen.

Wegen der kurzen Kapitel fliegt man regelrecht durch die Seiten und durch die unterschiedlichen Sichtweisen erfährt man immer mehr vom Täter und seinen Absichten.

Das Ende ist nicht so wie ich es erwartet hatte und das meine ich im positiven Sinne.

Das Buch ist garantiert nichts für Leser mit schwachen Nerven oder deren Kopfkino sehr ausgeprägt ist. 

Ich gebe diesem Thriller eine absolute Leseempfehlung...



⭐⭐⭐⭐⭐

Mittwoch, 17. Juni 2020


Die Stille vor dem Tod - Cody McFadyen 




Seitenanzahl: 496
Erscheinungsdatum: 26.10.2017
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-17589-5



Der Klappentext:

Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky Barrett mit der Lösung des Falles beauftragt. Doch die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei Familien wurden in derselben Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. „Komm und lerne“, lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.



Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch schon eine Ewigkeit in meinem Regal stehen, aber wie die meisten Bücher ungelesen. Da ich die anderen Bücher von cody McFadyen sehr gut fand wollte ich natürlich dieses Buch auch haben. Doch dieses Band steht in keinem Verhältnis zu seinen anderen Büchern, leider.

Irgendwie fällt es mir schwer zu diesem buch eine Rezension zu schreiben, den wirklich schlecht fand ich es nicht aber super toll wie die anderen Bücher war es auch nicht.

Smoky ist zu Anfang in diesem Buch im 7. Monat schwanger, was ich doch schon recht fraglich finde. Man erlebt auch ihre Panik- und Angstattacken mit, dadurch wird sie menschlicher und auch authentischer.

Kirby ist eine der Charaktere die mir in den anderen Bänden immer gut gefiel, nur hier kam sie leider nicht so richtig zum Zug.

Mit James konnte ich sonst eigentlich nicht so viel anfangen, da er doch immer echt verschlossen war. Aber hier bekam man einen recht guten Einblick in seine Vergangenheit, vielleicht hätte man daraus noch etwas mehr machen können.

Das gesamte Buch ist in 3 Teile eingeteilt und der Anfang war wirklich spannend, grausam und blutig, so wie man cody McFadyen kennt. Doch dann wurde es ruhiger, leider fing dann auch an die Spannung abzunehmen und einige Dialoge zogen sich in die Länge. Der Schreibstil war leider anders als man es gewohnt war, die gesamte Geschichte drehte sich vielmehr um Smoky. Irgendwo kam dadurch auch der Täter/die Täter zu kurz. Der bekanntlich rote Faden fehlt hier leider.

Dieses Buch ist Geschmackssache, wer es also lesen möchte kann es lesen, wer es nicht möchte lässt es einfach sein.



⭐⭐⭐

Dienstag, 16. Juni 2020

Final Cut - Veit Etzold



Seitenanzahl: 477
Erscheinungsdatum: 18.05.2012
Verlag: Bastei Lübbe 
ISBN: 978-3-404-16687-9



Der Klappentext:

Du hast 438 Freunde auf Facebook.

Und einen Feind.

✂️

Die Freunde sind virtuell,

der Feind ist real.

✂️

Er wird Dich suchen.

Er wird Dich finden.

Er wird Dich töten.

✂️

Du hast 438 Freunde auf Facebook.

Und keiner wird etwas merken.



Meine Meinung:

Ich muss zugeben, als ich damals dieses Buch gekauft habe, war ich ein Coveropfer und bis es immer noch. Schaut euch mal das Cover an, es ist ein Hingucker.

Was den Schreibstil angeht, gefiel mir dieser sehr gut. Veit Etzold weiß wie er seine Leser fesseln kann, er schmeißt einen mitten ins Geschehen ohne viel Herumgeplänkel. Auch mein Kopfkino kam voll auf meine Kosten.

Die Geschichte hat viele kleine Kapitel und man erlebt die Geschichte aus Täter-, Opfer - und Ermittlersicht. Auch die Ermittlungsarbeit war sehr informativ und gut recherchiert.

Die einzelnen Charaktere gefielen mir ganz gut und ich hoffe von einigen Charakteren in den anderen Bändern noch mehr zu erfahren.

Das Ende war echt super und lässt den Leser mit Fragen zurück, die - so hoffe ich - im 2. Band beantwortet werden.

Diesem Thriller gebe ich eine klare Leseempfehlung...



⭐⭐⭐⭐⭐

Samstag, 13. Juni 2020

Ebook oder Print... Oder geht doch beides?





Ich gehörte eigentlich immer zu der Gruppe, die gesagt hat "ich brauche keinen Ebook reader, ich lese lieber richtige Bücher"... Nicht nur der Geruch neuer Bücher und sondern auch dieses Gefühl die gewünschten Bücher endlich in der Hand zu halten ist für mich unbeschreiblich. Denn schließlich ist Buch nicht gleich Buch, nicht nur die Optik ist unterschiedlich sondern auch die Haptik.


Doch was ist dann passiert...